Beispiele aus der Praxis

Praxisbeispiel 1
Die Geschichte der kleinen Maria

Praxisbeispiel 2
Eine ungewöhnlich bewegte Deutschstunde



Praxisbeispiel 1
Die Geschichte der kleinen Maria

Maria ist 8 Jahre alt und besucht die 3. Klasse. Sie ist ein ruhiges Kind, das kaum ein Wort spricht.
Seit 4-5 Monaten leidet sie immer öfter unter heftigen Heulanfällen. Die Traurigkeit ist in diesem Moment riesengroß, aber sie kann und will sich nicht mitteilen.
Das Einzige was sie dann annehmen kann, ist der Körperkontakt mit ihrer Mutter – das hilft aber nicht immer. Oft kann die Mutter einfach nur abwarten bis es vorbei ist.

Durch diese Traurigkeit ist Marias Leben immer stärker eingeschränkt. Es kam schon vor, dass sie nicht zur Schule gehen konnte, Besuche und Übernachtungen bei Freundinnen sind überschattet von der Angst vor einem „Anfall“. Die berufstätige Mutter geht besorgt und unruhig zur Arbeit.

Bei der 1. Sitzung stelle ich über den Muskeltest fest, daß Maria noch an einem Ereignis aus der Vergangenheit hängt: die Trennung von Vater und Mutter. Laut Verhaltensbarometer fühlt sie sich rachsüchtig und übersehen. Über Stirn-Hinterhaupthalten und Meridianarbeit lösten wir diese Emotionen.

Bei der 2. Sitzung (nach 3 Wochen) erzählt die Mutter, daß die Traurigkeit nur noch ab und zu kommt. Maria äußerte sich zum Thema Trennung und wünscht sich, dass Papa wieder zu Hause wohnen soll.
Es ist jetzt möglich mit ihr über die Trennung zu reden, sie ist bereit sich mitzuteilen.
Kinesiologisch arbeiten wir im 4. Lebensjahr (Zeitpunkt der Trennung) .

Nach einem Monat (3. Sitzung) kommt Maria gut gelaunt und gesprächig in die Praxis.
Sie erzählt, dass sie viele offene Auseinandersetzungen mit der Mutter hatte.
Sie will nun Erklärungen für die Trennung – Mutter und Tochter hatten viele Gespräche !

Über den Muskeltest stelle ich einen großen Stress auf die Mutter fest. Maria macht sie offensichtlich für den „Verlust“ des Vaters verantwortlich. Wir arbeiten dann im 5. Lebensjahr mit dem Satz: „Ich erkenne an“. Dazu massiere ich ihr verschiedene neurolymphatische Punkte, was sie sehr genießt.
Danach ist der Stress gelöst, und sie kann ihre momentane Lebenssituation anerkennen.

Der Mutter hat die Kinesiologie so gut gefallen, dass sie für sich selbst einen Termin mit mir vereinbart.
Als wir uns nach 2 Wochen sehen, erzählt sie voller Freude, dass es Maria gut geht, und die Weinkrämpfe bis heute nicht mehr aufgetreten sind !




Überkreuzübung

Praxisbeispiel 2
Eine ungewöhnlich bewegte Deutschstunde

Am 11. November erlebten die Viertklässler der Grundschule Dilsberg einen besonders bewegten Deutschunterricht.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes !
Die Idee dazu entstand am vergangenen Elternabend.
Bei verschiedenen Eltern war der Wunsch aufgekommen ihren Kindern Möglichkeiten zu zeigen, wie Lesen, Schreiben, Rechnen, überhaupt Lernen leichter gehen könnte.
Gerade in der 4. Klasse, wenn es um die Empfehlung für weiterführende Schulen geht, können Druck und Stress schnell über Hand nehmen. Genau das wollten Eltern und Klassenlehrerin vermeiden !
Deshalb wurde der Vorschlag, die Kinesiologin und Lernberaterin Cornelia Franzisky aus Neckargemünd in die Klasse einzuladen, erwartungsvoll angenommen.

Die Klassenlehrerin stellte für dieses Anti-Schulstress-Projekt gerne eine ihrer Deutschstunden zur Verfügung.

Frau Franzisky freute sich über die Einladung und das Interesse an ihrer Arbeit. Spontan erklärte sie sich bereit zu kommen und ein Termin war schnell gefunden.

Dann ging sie los, die bewegte Deutschstunde:
Mit Überkreuztanzen, Ohren massieren, Gehirnpunkte rubbeln, Wasser trinken und Liegende Achten in die Luft malen. Die ganze Klasse, samt Lehrerin, war mit Begeisterung dabei!
Einzelne Kinder kannten die eine oder andere Übung schon, und brachten stolz ihr Wissen ein.
Die Kinder verfolgten aufmerksam und interessiert wozu die Lerngymnastik geübt wird und was sie ihnen bringt.

So unterstützt z.B. die "Liegende Acht" Lesefähigkeit und –verständnis und das Ohren massieren, die sog. Denkmütze, verbessert Aufnahmefähigkeit und Erinnerungsvermögen.

„ Das müssen wir erst einmal ausprobieren!“ war die einhellige Meinung.
Weiter ging es mit Liegende Achten aufs Papier malen, Energiegähnen und ‚An ein X denken‘.
Die Kinder übten fleißig, denn die positive Wirkung dieser Methode entfaltet sich natürlich nur, wenn die Übungen regelmäßig angewendet werden.

Nach dem Motto: Bewegung ist das Tor zum Lernen !

Die Zeit verging viel zu schnell, schon nahte das Ende der bewegten Deutschstunde.
Kindern und Lehrerin hat es viel Spaß gemacht und Fr. Franzisky bekam einen kräftigen Applaus.
Sie bedankte sich fürs tolle Mitmachen und freut sich darauf wieder zu kommen.
Besonders nach der Frage eines Jungen:“ Machst du die nächste Stunde auch noch?“


Kontakt    Impressum    AGB